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SEO & Google24. Juli 20262 Min. Lesezeit

Google Business Profil — die 7 Fehler, die Sie Kunden kosten

Bevor jemand Ihre Website sieht, sieht er Ihren Google-Eintrag. Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen — direkt in der Suche. Wer hier patzt, verliert Kunden an den Wettbewerber eine Straße weiter. Die gute Nachricht: Alle 7 Fehler sind an einem Nachmittag behoben.

Karten-Pin mit Bewertungssternen — Symbol für den Google-Unternehmenseintrag

Das Google Business Profil (früher „Google My Business") ist der Eintrag, der rechts in der Google-Suche und auf Google Maps erscheint. Für lokale Betriebe ist er oft der erste — und manchmal einzige — Kontaktpunkt: Viele Kunden rufen direkt aus dem Eintrag an, ohne je die Website zu öffnen. Umso teurer sind diese Fehler:

Die 7 Fehler

1. Es gibt gar kein Profil — oder ein unbeanspruchtes. Google legt Einträge teils automatisch an. Wer seinen nie beansprucht hat, kann nichts steuern: falsche Zeiten, fremde Fotos, keine Antworten auf Bewertungen. Erster Schritt immer: Profil beanspruchen und verifizieren.

2. Falsche oder lückenhafte Öffnungszeiten. Der Klassiker, der direkt Umsatz kostet: „Geöffnet" laut Google, verschlossene Tür in echt. Ein einziges solches Erlebnis, und der Kunde kommt nie wieder — und schreibt es womöglich in die Bewertung. Feiertage nicht vergessen, Google fragt aktiv danach.

3. Keine oder schlechte Fotos. Einträge mit aussagekräftigen Fotos bekommen deutlich mehr Anfragen — Google selbst weist Betreibern das aus. Es braucht kein Fotostudio: ein sauberes Bild von außen (Wiedererkennung!), zwei von innen, eins vom Team, mit dem Handy bei Tageslicht.

Vergleich zweier Profile: links leer mit gestrichelten Umrissen, rechts gefüllt mit Fotos und Info-Blöcken
Ein gepflegtes Profil wirkt wie ein Schaufenster — ein leeres wie ein geschlossener Laden

4. Bewertungen unbeantwortet lassen — vor allem die schlechten. Interessenten lesen nicht nur die Sterne, sie lesen, wie Sie antworten. Eine ruhige, lösungsorientierte Antwort auf eine 1-Sterne-Bewertung überzeugt mehr als zehn 5-Sterne-Jubel. Und: Wer gar nicht antwortet, signalisiert Desinteresse.

5. Die falsche oder zu allgemeine Kategorie. Die Hauptkategorie entscheidet, bei welchen Suchen Sie erscheinen. „Restaurant" statt „Italienisches Restaurant" verschenkt genau die Suchen, die kaufbereit sind. So spitz wie möglich wählen, Nebenkategorien ergänzen.

6. Nie etwas posten. Kaum jemand weiß: Profile haben eine Beitragsfunktion (Angebote, Neuigkeiten, Termine). Ein Beitrag pro Monat genügt, um zu zeigen, dass der Betrieb lebt — Karteileichen wirken wie geschlossen.

7. Kein Website-Link — oder einer, der ins Leere führt. Der Eintrag holt die Aufmerksamkeit, die Website macht daraus eine Anfrage. Fehlt der Link oder führt er auf eine veraltete Seite, endet die Kette genau da, wo sie Geld bringen sollte.

Ihr Google-Eintrag ist Ihr zweites Schaufenster — und für viele Kunden das erste.

Ehrliche Einordnung

Das Business Profil ist mächtig für Betriebe, deren Kunden lokal suchen („Friseur in der Nähe", „Elektriker München"). Wer überregional oder rein online arbeitet, profitiert weniger — dann zählt die klassische Google-Suche, und dort helfen Inhalte mit Substanz mehr als der Karteneintrag. Beides zusammen — gepflegtes Profil plus überzeugende Website — ist für lokale Betriebe die stärkste Kombination überhaupt. Wie Sie den Website-Teil richtig angehen, klärt das kostenlose Erstgespräch; woran Sie dabei einen guten Partner erkennen, steht in den 7 Fragen vor dem Auftrag.

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SelmaoDas Studio hinter diesem Blog. Websites für Betriebe, die Kunden wollen statt Kompromisse.