← Alle Artikel
Website-Basics7. August 20262 Min. Lesezeit

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen? Der ehrliche Zeitplan

Fragen Sie fünf Anbieter nach der Dauer, bekommen Sie fünf Antworten — von „48 Stunden" bis „mehrere Monate". Das Verwirrende: Beides stimmt. Die ehrliche Antwort hängt weniger vom Anbieter ab, als die meisten denken — und mehr von einer Sache, die Sie selbst in der Hand haben.

Zeitstrahl mit Meilenstein-Punkten und Wochenmarkierungen — der Weg von der Anfrage bis zum Launch

Die kurze, ehrliche Antwort zuerst: Eine normale Firmenwebsite (One-Pager bis ca. 5–8 Unterseiten) dauert bei einem eingespielten Anbieter 2–3 Wochen vom ersten Gespräch bis zum Launch. Größere individuelle Projekte — Onlineshop, Buchungssystem, Mitgliederbereich — brauchen realistisch 4–8 Wochen, je nach Umfang. Alles darunter und darüber verdient einen genaueren Blick, und genau den werfen wir jetzt.

Wo die Zeit wirklich hingeht

Der überraschendste Fakt zuerst: Das eigentliche Bauen ist selten der langsame Teil. Ein typisches Website-Projekt durchläuft sechs Phasen — Briefing, Design, Inhalte, Entwicklung, Feedback, Launch. Die reinen Arbeitsschritte des Anbieters (Design, Entwicklung) sind bei klarem Auftrag in Tagen erledigt. Die Wochen entstehen woanders:

Sechs Phasen-Balken im Vergleich: Design und Entwicklung kurz, die Balken für Inhalte und Feedback deutlich länger
Die längsten Balken im Projekt sind fast nie das Bauen — sondern Inhalte und Feedback-Schleifen
Websites werden nicht langsam gebaut. Sie warten — meistens auf Texte, Bilder und Feedback.

Der größte Zeitfresser sind (ehrlich gesagt) oft Sie

Das ist unbequem, aber jede Agentur wird es Ihnen hinter vorgehaltener Hand bestätigen: Die häufigste Ursache für Projekte, die sich von drei Wochen auf drei Monate ziehen, ist wartender Anbieter — auf Texte, die „nächste Woche" kommen, auf Fotos, auf die Freigabe von Entwürfen, auf die Rückmeldung des Schwagers, der „auch mal draufschauen" sollte. Vier Dinge beschleunigen Ihr Projekt mehr als jede Agentur-Wahl:

  1. Material vor Projektstart sammeln: Logo, Fotos, vorhandene Texte, Zugangsdaten — alles in einen Ordner, bevor es losgeht.
  2. Eine Person entscheidet. Websites, über die drei Menschen abstimmen, dauern dreimal so lang.
  3. Feedback bündeln: Eine Liste mit allen Änderungswünschen statt sieben einzelner E-Mails über zwei Wochen.
  4. Feste Reaktionszeiten vereinbaren — in beide Richtungen. Gute Anbieter nennen ihre; Sie sollten Ihre auch nennen.

Warnsignale bei Zeitangaben

Zwei Extreme sollten Sie stutzig machen. „Website in 48 Stunden" heißt fast immer: Baukasten-Vorlage mit ausgetauschtem Logo — dafür braucht es keine Agentur. Und mehr als drei Monate für eine normale Firmenwebsite ohne benennbaren Grund (Shop, Sonderfunktionen, sehr viele Inhalte) deutet auf einen Prozess hin, der nicht im Griff ist. Eine verbindliche Zeitangabe gehört übrigens zu den 7 Fragen, die Sie jedem Anbieter vor dem Auftrag stellen sollten — „kommt darauf an" ist keine Antwort.

Warum wir 2–3 Wochen versprechen können

Volle Transparenz, weil die Frage sonst zu Recht kommt: Unser Zeitrahmen funktioniert nicht durch Vorlagen, sondern durch festen Umfang (ein Festpreis, klar definierte Leistungen), einen Ansprechpartner (keine Übergaben zwischen Abteilungen) und einen Prozess, der die Inhalte-Phase von Tag eins mitdenkt statt sie ans Ende zu schieben. Ob Sie den Weg überhaupt mit einem Anbieter gehen wollen oder selbst bauen, klärt der ehrliche Vergleich Selbermachen oder machen lassen — und wie der Zeitplan für Ihr konkretes Projekt aussähe, sagen wir Ihnen im kostenlosen Erstgespräch. Mit Datum, nicht mit „kommt darauf an".

Unsicher, was Ihre Website kosten sollte?

In 20 Minuten wissen Sie, was möglich ist — und was es kostet. Kostenlos und unverbindlich.

Kostenloses Erstgespräch
S
SelmaoDas Studio hinter diesem Blog. Websites für Betriebe, die Kunden wollen statt Kompromisse.